4 Strahlenfrühwarnsystem - UNIQismus-com

Direkt zum Seiteninhalt

4 Strahlenfrühwarnsystem

Strahlenfrühwarnsystem - Österreich
Täglich aktuelle Messwerte aus dem Strahlenfrühwarnsystem
Die Ortsdosisleistung in Österreich ist hier online abrufbar. Die einzelnen kleinen interaktiven Messpunkte 🟩 zeigen den aktuellen Messwert vor Ort. Je dünkler das grün, umso besser. Wenn die Seite keine interaktive Karte anzeigt klicken Sie bitte diesen Link: http://sfws.lfrz.at/
Durch Anlicken der einzelnen Punkte (mit linker Maustaste) erfahren Sie mehr!
KURZINFO: Die Maßeinheit Sievert (Sv) gibt die biologische Wirkung der radioaktiven Strahlung auf Menschen, Tiere oder Pflanzen an. Ein Sievert ist bereits eine sehr große Dosis. Üblich sind daher Angaben in tausendstel Sievert (Millisievert, mSv).
Deutsche, Österreicher und Schweizer sind (je nach Wohnort) im jährlich Durchschnitt einer Strahlendosis von 4 Millisievert ausgesetzt. Gefährlich ist das nicht!

Ab 1000 Millisievert treten akute Strahleneffekte wie etwa Übelkeit und Erbrechen auf.
3000 – 4000 Millisievert: Ohne medizinischen Behandlung sterben 50 Prozent der Menschen, die dieser Dosis ausgesetzt sind, nach drei bis sechs Wochen.

100 mSv gelten als gefährlicher Grenzwert: Die Wahrscheinlichkeit für einen Anstieg von Krebserkrankungen steigt, wenn der Mensch mindestens in dieser Größenordnung ein Jahr lang durch Strahlen belastet wird.

Wie viel Sievert überlebt ein Mensch?
Bei 5 bis 20 Sievert können etwa Schock und Blutungen auftreten - nur im unteren Dosisbereich ist laut BfS ein Überleben möglich.
Bei mehr als 20 Sievert tritt der Tod demnach innerhalb von zwei Tagen ein.

Wie hoch ist die normale Strahlenbelastung?
Die durch die terrestrische Strahlung verursachte jährliche effektive Dosis der Bevölkerung beträgt im Mittel etwa 0,4 Millisievert, davon entfallen auf den Aufenthalt im Freien circa 0,1 Millisievert und auf den Aufenthalt in Gebäuden etwa 0,3 Millisievert. Hinweis: Vielflieger und sind stärker belastet. Wer mit dem Flugzeug z.B. von Deutschland oder Österreich nach New York reist, nimmt dabei eine zusätzliche Belastung von einem Zehntel der Jahresdosis in Kauf. In großer Flug-Höhe ist JEDES Flugzeug der Höhenstrahlung ausgesetzt. Im Krankenhaus bedeutete ein CT-Scan - je nach Gerät und Anwendung - eine zusätzliche Dosis von 10 bis 100 Millisievert. Menschen, die beruflich mit Radioaktivität zu tun haben, dürfen höchstens 20 mSv pro Jahr ausgesetzt sein.

Österreich ist umzingelt von Atomkraftwerke, was immer ein Gefahr birgt (siehe Grafik unten)

Wie sieht es aktuelle in DEUTSCHLAND aus?
Zurück zum Seiteninhalt